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man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Di 8. Jun 2010, 21:08
von authorhans
Hallo, zusammen.
"Man schreibt, was man liest. Man liest, was man schreibt."
Auf mich trifft diese Behauptung jedenfalls zu. Wie sieht das bei euch aus?
Ich fühle mich im Genre des Thrillers zu Hause. Zu meinen Lieblings-Autoren gehören Robert Harris, das Duo Preston/Child, Michael Crichton. Aus deutschem Lande lese ich gerne Philipp Vandenberg (stammt aus derselben Gegend wie ich), Andreas Eschbach (natürlich) und - seit Kurzem Sebastian Fitzek.
Welche Bestseller lest ihr gerade? Von welchem Autor?
Ich bin gespannt auf eure Antworten.
LG Hans
P. S.: Was liest eigentlich ein Andreas Günther gerne?
Re: man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Di 8. Jun 2010, 22:08
von Kaius
Hi,
früher habe ich viel Fantasy gelesen, vorzugsweise von den Hohlbeins. Inzwischen hat sich meine Leserei auf mehrere Genres ausgweitet. Dennoch habe ich gerade den driten Band von Eragon gelesen, bzw. ihn vorzeitig zur Bücherei zurückgeben müssen. Brauche nämlich im Moment wieder extrem lange zum Lesen, weil einfach zu viel Trubel drumherum ist.
Aktuell lese ich das gerade erschienene Handbuch für Autorinnen und Autoren von Uschtrin (2010). Ausgesprochen interessant.
Kaius
Re: man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Di 8. Jun 2010, 22:50
von cornelanke
hallo zusammen,
"Man schreibt, was man liest. Man liest, was man schreibt." den satz kann ich nur teilweise für mich bejahren: bei gedichten gilt sicherlich beides. aber ansonsten schreibe ich kurzgeschichten und an der eigenen familiengeschichte (4 generationen-umspannend). auch das lese ich gerne. definitiv lese ich aber auch dinge, die ich nicht (be)schreiben würde, so z.bsp. reisetagebücher, politisches, soziales, geschichtliches, kriminalistisches. hier sind einfach für mich grenzen, die ich bewußt wahr- und hinnehme. hier ist es ist wie bei der musik. ich liebe sie, obwohl ich sie nicht selber spiele(n kann).
lg cornelanke
Re: man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Mi 9. Jun 2010, 09:37
von Flatty
Hi
Ich denke man darf dieses Sprichwort nicht im Wortsinn generalisieren doch im übertragenen Sinne kommt es m.E. schon an die Realität ran. Natürlich lese ich viele Zeitungsartikel oder Berichte im Internet ohne jemals den Drang verspürt zu haben so etwas zu schreiben. Aber es sind auch nicht diese Zeilen die mein Herz zum schnelleren schlagen anregen oder mich Nachts nicht einschlafen lassen, weil ich das Buch nicht weglegen kann. Es sind nicht die Charaktere über dich auch nach Ende des Buches grübeln muss. Es geht um die Welten die sich in meinem Kopf beim Lesen derart materialisieren, dass ich nicht mehr die Buchstaben sehe sondern die Geschichte mit all meinen Sinnen erfahre. Ich glaube das es jemanden dann mehr inspiriert, einen Text in dieser Art/Richtung/Genre zu entwickeln/schreiben als ein nüchterner Artikel über die Brutstätten von Westindonesischen Fruchtfliegen im 2. Weltkrieg. Natürlich wird es Menschen geben, die genau das Zweite mehr fasziniert/inspiriert. Aber die werden dann vermutlich auch in diese Richtung schreiben.
Nun zu der Frage, wen ich so lese. Paolini, Simon Becket, Joanne K. Rowling, Tad Williams, Tom Sharpe naja und Donald E. Knuth

Meine favorisierten Richtungen sind SiFi, Fantasy, Horror und spannende Thriller. Aber gerne auch mal etwas leichtere/lustigere Kost.
lg, Flatty
Re: man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Fr 11. Jun 2010, 12:57
von authorhans
Hallo, zusammen!
@Kaius: Uschtrin hat gute Schreibratgeber herausgebracht. Kennst du auch "Schreib den verd***ten Roman!" von Waldscheidt? () Ein sprichwörtlicher Anti-Ratgeber, der so ziemlich alles auf die Schippe nimmt, was es an (Un-)Regeln für Anfänger zu beachten gibt! Hab mich halb totgelacht beim Lesen!
@cornelanke: Ich gebe dir natürlich Recht! Auch ich lese hin und wieder Fachliteratur, die zu schreiben ich nicht fähig wäre (Hätt ich ohnehin keine Lust drauf). Hast du irgendwo eine Textprobe deiner Familiengeschichte(n)? Hört sich interessant an.
@Flatty: Den angegebenen Autoren zufolge hast du einen recht vielseitigen Geschmack!
LG Hans
Re: man schreibt, was man liest ...?
Verfasst: Sa 12. Jun 2010, 12:48
von Dunkelmond
Tja, ich weiß auch nicht, ob man das einfach so sagen kann. Ich lese gerne (gute) Fantasy, Tierliteratur (vom Sachbuch bis zur Unterhaltung) und Gedichte und könnte mir auch vorstellen, so etwas mal zustande zu bringen. Krimis lese ich zwar wenig, doch wenn sie richtig fesselnd geschrieben sind, mit Begeisterung. Aber: DAS wäre etwas, das ich nie schreiben könnte. Dazu fehlt mir einfach die, wie soll ich sagen, "kriminelle" Phantasie.